Unsere Imkerei

Mit viel Leidenschaft betreiben wir unsere Hobbyimkerei im wunderschönen Scheden, gelegen zwischen Hann. Münden und Göttingen. Umgeben von zahlreichen Feldern, Blühwiesen, Lindenbäumen und kleinen Waldgebieten produzieren unsere Bienen Honig in Spitzenqualität. Dabei setzen wir keine Erwartungen an die Ertragsmenge, bei uns steht die Arbeit mit den Bienen im Vordergrund. Eine artgerechte Völkerführung, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bienen, garantiert starke und gesunde Völker. Daraus resultiert unser Honig in Spitzenqualität, welcher von uns in reiner Handarbeit geerntet, verarbeitet und abgefüllt wird. Jedes Glas gefüllt mit der Leidenschaft zur Imkerei.



Unser Honig

Als Standimkerei produzieren unsere Bienen den Honig aus dem, was die Natur um den Bienenstand herum anbietet. Dabei ernten wir dreimal pro Jahr im Abstand von 4 bis 5 Wochen. Die Ernte beginnt mit unserer Frühtracht, sobald der Raps abgeblüht ist. Die Frühtracht enthält als Hauptbestandteil Raps, aber auch Ahorn, Apfel, Kirsche und Löwenzahn. Der Honig ist hell und hat eine steifcremige Konsistenz, sein Geschmack ist sehr mild und sehr süß.


Ungefähr vier Wochen später, sobald die Linde mit ihrer Blüte beginnt, ernten wir unsere Sommerblüte. Anders als die Frühtracht, welche aufgrund ihres hohen Rapsanteils eher geringen Schwankungen in der Zusammensetzung unterliegt, variiert die Zusammensetzung der Sommerblüte je nach Wetter und Blühverhalten, weicht aber geschmacklich meist nur gering zu den Vorjahren ab. Enthalten sind u.a. Akazie, Kastanie, Weißklee und Lavendel. Die Farbe ist etwas dunkler, der Geschmack blumiger und intensiver als bei der Frühtracht. Die Konsistenz ist fließcremig.


Mit der Spättracht erfolgt die letzte Ernte dann weitere 4 bis 6 Wochen später, sobald die Lindeblüte beendet ist. Auch dieser Honig variiert wie die Sommerblüte, je nach Wetter und Blühverhalten. Bestandteile dieses Honigs sind u.a. Linde, Kornblume, Lavendel, Weißklee und Salbei. Dieser Honig hat von allen drei Sorten den intensivsten Geschmack und variiert am stärksten, was ihn sehr interessant macht. Geschmacklich gleicht er nie dem Vorjahr, lediglich der intensive Charakter bleibt zuverlässig erhalten.


Generell sei gesagt, das Honig, als durch uns unverändertes Naturprodukt immer Schwankungen in der Zusammensetzung und dem Geschmack unterliegt. Diese hängen sowohl mit dem Wetter und Nektarangebot als auch mit dem Sammelverhalten der Bienen zusammen. Was die Bienen in der Fülle der Blüte sammeln, entscheiden allein sie. Honig besteht zudem nicht rein aus dem Nektar der Pflanzen. Enthalten ist auch der sogenannte Honigtau, eine zuckerhaltige Flüssigkeit, die von Blattläusen produziert und von den Bienen gerne gesammelt wird.


Genau diese Unterschiede machen einen Echten Honig aus!